Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2010
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Barfuss nach Timbuktu

Regie: Martina Egi

1987 strandet der Amerika-Schweizer Ernst Aebi auf dem Rücken eines Kamels in der Oase Araouane in der Sahara. Die wenigen Bewohner sind arm und streng religiös. Aebi entscheidet sich spontan, mit ihnen ein Projekt zur Selbsthilfe zu realisieren. Er wird zum Hoffnungsträger für die Menschen, die weder Früchte noch Gemüse kennen. Aebi, als Künstler in New York erfolgreich, bleibt drei Jahre. Westlicher Ehrgeiz prallt auf islamische Tradition und Erfolg auf Enttäuschung. 2008 kehrt er zurück nach Araouane. Ein Film über Toleranz, Konflikt und Freundschaft zwischen den Kulturen.

Schweiz (D)


Soul Kitchen

Regie: Fatih Akin

Der griechischstämmige Zinos ist im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg Inhaber des Restaurants «Soul Kitchen», das nun nicht gerade für seine gute Küche bekannt ist. Als seine Freundin Nadine sich in Shanghai als Auslandskorrespondentin beruflich verwirklicht, möchte er die marode Gaststätte loswerden um Nadine nach China folgen zu können. Zudem Zinos genau zu diesem Zeitpunkt einen ihn beruflich einschränkenden Bandscheibenvorfall hat. Doch mit der Einstellung des exzentischen Koch-Genies Shayn wendet sich das Blatt. Vergrault dessen neue Speisekarte zunächst auch noch die wenigen Stammgäste, entwickelt sich das "Soul Kitchen" so allmählich zum angesagten Szenelokal in Hamburg und läuft wie nie zuvor. Zinos steht vor der schwierigen Frage, ob er den Laden nun verkaufen soll oder nicht. Zudem hat er plötzlich noch seinen Bruder Illias am Hals, der als Freigänger nur am Wochenende aus dem Knast kommt und für die Ausdehnung seines Ausgangs unbedingt den Nachweis einer festen Anstellung braucht. Am Besten natürlich von Bruder Zinos, da eine geregelte Arbeit für Illias allenfalls auf dem Papier Bedeutung hat. Ein Überschlagen der Ereignisse ist bei dieser Ansammlung von eigenwilligen Charakteren nahezu unausweichlich.

Deutschland (D)
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2009
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Les Poupees Russes

Regie: Cédric Klapisch

Es geht wieder um den französischen ehemaligen VWL-Studenten Xavier. Dieser hat immer noch den Wunsch, Schriftsteller zu werden. Er hat noch keinen grossen Erfolg, sondern schreibt an Drehbüchern für kitschige TV-Serien. Sein Liebesleben ist ein einziges Chaos. Ständig lernt er neue Mädchen kennen, doch mit keiner hält er es lange aus. Schliesslich hat er aber doch mal Glück und bekommt ein Arbeitsangebot aus London. Er soll an einem englischen Skript arbeiten. Seine Co-Autorin ist keine Unbekannte, sondern die Engländerin Wendy, mit der er in der Barcelona-WG gelebt hatte. In Paris verliebt Xavier sich dann mal wieder, diesmal in ein Model, und weiss nicht mehr, was und wen er eigentlich will. Zusammen mit Wendy reist er nach St. Petersburg und hofft, auf dieser Reise über sein chaotisches Leben nachdenken zu können und um sich endlich über seine Gefühle klar zu werden. In St. Petersburg heiratet Wendys Bruder und alle ehemaligen Bewohner der Barcelona-WG sind eingeladen. (Quelle: Wikipedia)

Frankreich


Little Miss Sunshine

Regie: Jonathan Dayton & Valerie Faris

Sheryl und Richard Hoover leben zusammen mit ihrer Tochter Olive, Sheryls Sohn Dwayne und Richards Vater in Albuquerque im Süden der Vereinigten Staaten. Nachdem Olive erfährt, dass ihr nachträglich der Sieg bei der Wahl zur Little Miss Sunshine des Bundesstaates New Mexico zugesprochen wurde, will sie nun zur bundesweiten Entscheidung nach Los Angeles reisen und den Wettbewerb gewinnen. Gemeinsam mit dem schweigsamen, fünfzehnjährigen Bruder Dwayne, der erst wieder sprechen will, wenn sich sein Wunsch, Testpilot bei der Air Force zu werden, erfüllt hat, dem unkonventionellen Grossvater, der gleichzeitig Trainer von Olive ist, dem suizidgefährdeten, homosexuellen Onkel Frank und ihren Eltern macht sich das pummelige Mädchen auf den Weg nach Kalifornien. (Quelle: Wikipedia)

USA (Ed)
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2008
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Sommer vorm Balkon

Regie: Andreas Dresen

Katrin ist alleinerziehende Mutter und sucht seit Jahren einen Job; die jüngere Nike arbeitet als Altenpflegerin und hat immer einen flotten Spruch parat. Beide wohnen in Ostberlin und sind die besten Freundinnen. Oft verbringen sie die warmen Sommerabende gemeinsam auf Nikes Balkon, um miteinander zu reden, zu trinken und zu lachen. Mit dem coolen Macho Ronald, der Nikes Liebhaber wird, verändert sich ihre Freundschaft. Die Bewerbungen Katrins um einen Arbeitsplatz sind nach wie vor erfolglos; immer häufiger versucht sie, sich mit Alkohol zu betäuben. Ihr Sohn Max verliebt sich zum ersten Mal und wird enttäuscht. Nike wiederum hat Probleme in der Altenpflege und mit Ronald, der sich als notorischer Schürzenjäger entpuppt. Voller Anspannung kommt es zum Streit zwischen den Freundinnen. Schließlich wird Katrin nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert und unterzieht sich einer Therapie, Nike kümmert sich um Max und setzt Ronald vor die Tür. Am Ende finden wir beide wieder auf dem Balkon.

Lakonisch nimmt der Film die Lebenssituation von zwei Frauen in den Blick. Mit Souveränität, Humor und detailliertem psychologischen Verständnis entwickeln Regisseur und Drehbuchautor über Alltag und Milieu, soziale Lage und individuelle Hoffnungen der Haupt- und Nebenfiguren hinaus ein Bild der gegenwärtigen Wirklichkeit, das Unscheinbares und Unauffälliges sichtbar macht. Brillante Dialoge, exzellente schauspielerische Leistungen und die Sympathie für menschliche Sorgen und Nöte verbinden sich zu einer Gesellschaftskomödie, die an große Vorbilder wie Woody Allen erinnert. Es sind die kleinen Gesten, an denen die Freundschaft hängt. Trotz Arbeitslosigkeit und Beziehungsstress bieten die Sommerabende auf dem Balkon das Refugium, das trägt. Bei allem Realismus lebt der Film von einer Anteilnahme, die über die nüchternen Alltagsanforderungen hinausweist.

Deutschland


L'Auberge Espagnole

Regie: Cédric Klapisch

Xavier (Romain Duris), 25-jähriger Wirtschafts-Student aus Paris, landet nach tränenreichem Abschied von Dauer- freundin Martine (Audrey Tautou) in der sommerlichen Metropole Barcelona, um hier dank europäischem Austausch-Programm Erasmus sein letztes Studienjahr zu absolvieren – und Spanisch zu lernen.
Was gar nicht so einfach ist, wo doch die Mitbewohner seiner neuen, buntgemischten, gesamteuropäischen WG aus Italien, England, Dänemark, Belgien, Deutschland und Spanien kommen. Sie alle verfolgen das gleiche Ziel: feiern, leben, lieben - ach ja, und studieren.

Von der mediterranen Sonne aufgetaut, lässt sich der sonst so kühle Xavier von seiner lesbischen Kommilitonin Isabelle (Cécile de France) Verführungstricks beibringen, um sie sogleich an der schüchternen Anne Sophie (Judith Godrèche) zu testen. Und das, obwohl diese mit seinem neuen Bekannten Jean-Michel (Xavier de Guillebon) verheiratet ist.
Und auch sonst bietet ihm Barcelona jede Menge Ablenkung vom eigentlichen Studium. Als er schließlich die Heimreise antreten muss, stellt Xavier schlagartig fest, wie sehr sich seine Prioritäten und die eigenen Lebenspläne verändert haben. Wie soll seine Zukunft nun aussehen?

Regisseur Cédric Klapisch (... UND JEDER SUCHT SEIN KÄTZCHEN) inszenierte eine vergnüglich-entspannte Komödie mit unwiderstehlich mediterranem Charme.
Neben AMÉLIE-Darstellerin Audrey Tautou und Barnaby Metschurat (ANATOMIE II, SOLINO) agiert ein vor Spielfreude überschäumendes Ensemble internationaler Jungstars, das die Einigung des Kontinents in Form einer europäischen (Wohn-) Gemeinschaft schon längst realisiert hat.

In Frankreich begeisterte L´AUBERGE ESPAGNOLE - BARCELONA FÜR EIN JAHR bereits mehr als drei Millionen Kinobesucher und schickt sich an, auch das restliche Europa im Sturm zu erobern.

Frankreich
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2007
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Chat noir chat blanc

Regie: Emir Kusturicas

Emir Kusturicas temperamentvolles Gaunerstück schwelgt in den schönsten Farben des Sommers, der Regisseur von «Time of the Gypsies» berauscht sich an der vitalen Blasmusik der Zigeuner und wirbelt seine Figuren in unglaublichem Eiltempo durch die absurde, romantische, abenteuerliche Story. Eine realistische Abbildung des Zigeunerlebens hat Kusturica bei seiner Ode an die Freude nicht im Sinn, mit unbekannten Schauspielern und vielen Laiendarstellern kreiert er vielmehr eine filmische Utopie über das wahre Glück auf Erden. Beiliebe nicht nur für Cineasten ein brandheißer Geheimtip!

Frankreich/Jugoslawien 1998


Good Bye Lenin

Regie: Wolfgang Becker

Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin in der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nicht: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass es die Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR wieder auferstehen lassen...

Deutschland 2003
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2006
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Die fetten Jahre sind vorbei

Regie: Hans Weingartner

Dass die Güter dieser Welt ungerecht verteilt sind, ist allen klar. Wie das zu ändern ist, hingegen nicht so ganz. Die Freunde Jan und Peter haben ihren eigenen Weg gefunden: Nachts brechen sie in Villen ein. Nicht um zu klauen, sondern um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen. Die Botschaft, die sie hinterlassen, lauten: «Die fetten Jahre sind vorbei» oder «Sie haben zu viel Geld» - unterzeichnet mit «Die Erziehungsberechtigten». Doch dann wird die Freundschaft der beiden Rebellen auf eine harte Probe gestellt. Peters Freundin Jule und Jan verlieben sich ineinander. Im Überschwang der Gefühle steigen die beiden in eine Villa ein und werden dabei vom Besitzer überrascht. Prompt werden die «Erziehungsberechtigten» zu Entführern wider Willen...

Deutschland 2004


Lost in Translation

Regie: Sofia Coppola

Bob Harris (BILL MURRAY) und Charlotte sind zwei ziellose Amerikaner in Tokio. Bob, ein Schauspieler, der gerade in der Stadt einen Werbespot für Whiskey dreht und Charlotte, eine junge, frisch verheiratete Frau, die ihren Mann, einen vielbeschäftigten Fotografen, begleitet. In einer schlaflosen Nacht lernen sich Bob und Charlotte an der Bar eines Luxushotels kennen. Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer ungewöhnlichen Freundschaft. Ihre gemeinsamen Streifzüge durch die fremde Metropole führen sie nicht nur in amüsant bizarre Situationen, sondern eröffnen den beiden ungeahnte Perspektiven und einen überraschenden Blick auf ein Leben, das sie bisher nicht kannten.

USA 2003
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2005
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Fresa y Chocolate

Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío

Eine sensible, gefühlvolle Tragikomödie über Toleranz, Respekt sowie die Kunst des Überlebens im heutigen Kuba. David ist ein strammer kommunistischer Student in Havanna. Er wird durch den Künstler Diego in arge Verlegenheit gebracht. Diego ist nicht nur schwul, sondern auch ein Kritiker des Systems. Als er David zu verführen versucht, will dieser ihn anzeigen. So wird er zunächst zum Spitzel, der über die Aktiviäten des Feindes von Kuba berichten soll. Mit der Zeit geschieht aber, was David nicht beabsichtigte. Er beginnt Diego zu mögen und erkennt, dass man seinem Land auch anders verbunden sein kann.

Kuba, Mexiko, Spanien 1994


Wir können auch anders

Regie: Detlev Buck

Eine «Road-Comedy» mit romantisch-melancholischem Einschlag und viel schwarzem Humor.
Zwei Brüder, die nicht lesen können, treffen auf einen flüchtigen Rotarmisten mit einer Kalaschnikow und eine junge Frau im kurzen Rock. Eine Irrfahrt in einem alten Pritschenwagen beginnt, als Kipp und Most das Gut ihrer Oma erben. Auf der Odyssee durch das Land ziehen die beiden gutgläubigen Brüder eine Spur des Verbrechens hinter sich her, von der sie nicht zu träumen gewagt hätten. «Wir können auch anders...» ist schnurstracks und gradaus inszeniert und steckt voller hinreissender Einfälle, Umwege und Fallen.

Deutschland 1993
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2004
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Jolly Roger

Regie: Beat Hirt
Darsteller/innen: Roger Schawinski u.v.m.

Ein Dokumentarfilm über Radiopiraten und Piratenradios.
Schweiz Ende der 70er Jahre: Der Dokumentarfilm erzählt die ungeschminkte und spannende Geschichte der Schweizer Radiopiraten. Im Fokus: Radio 24 in seinen wilden Jahren, als Schawinskis Team von Italien aus illegal in die Schweiz sendete und Polizei und Bundesbeamte auf Trab hielt. Ein Kampf zwischen David und Goliath.

Schweiz 2003


Together

Regie & Buch: Lukas Moodysson
Kamera: Ulf Brantås
Darsteller/innen: Lisa Lindgren, Michael Nyqvist,
Anja Lundkvist u.v.m.

Eine spannende Hippie-Komödie mit Tiefgang und Lachzwang.
Schweden in den 70er Jahren: In einer Wohngemeinschaft versuchen Menschen, nicht ganz freiwillig zusammen zu leben. Hippies und Spiesser. Manchmal funktioniert es gut, manchmal nicht. Es geht um Liebe und Scheidung, um Familienglück und Räucherstäbchen. Um Kinder, Politik, Flower Power, Sex, Musik und Fussball.

Schweden 2000
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2003
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Die Apothekerin

Regie: Rainer Kaufmann
Buch: Ingrid Noll
Kamera: Klaus Eichhammer
Darsteller/innen: Katja Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller, u.v.m.

Hella Moormann ist irgendwie nicht zu beneiden: Sie ist 30 Jahre alt, Apothekerin, lebt allein... und ihr Leben droht sich ähnlich spannend zu entwickeln, wie das Innenleben eines Apothekenschrankes. Bis der Tag kommt, an dem sie Levin begegnet, einem sehr temperamentvollen, aber stets abgebrannten Sportwagenhallodri. Der will seinen steinreichen Grossvater beerben -und zwar möglichst schnell! Der Krösus stirbt bald darauf unter nicht zu klärenden Umständen, konnte aber vorher noch sein Testament ändern: Alleinerbin seines Vermögens ist nun ausgerechnet die Apothekerin Hella. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sie Levin heiratet. Also lassen sich die beiden trauen, ziehen in eine luxuriösen Villa und alles ist wunderbar.Dann taucht ein merkwürdiger Ex-Sträfling auf, eine attraktive, schlampige Haushälterin entpuppt sich als gefährliche Rivalin und Hellas lang unterdrückte Gefühle geraten in Aufruhr. Gottseidank passieren ja manchmal aber Unfälle... und ausserdem ist da ja auch noch die gut sortierte Hausapotheke.

Deutschland 1997


Bonnie and Clyde

Regie: Arthur Penn
Buch: David Newman, Robert Benton
Kamera: Burnett Guffey
Darsteller/innen: Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Gene Hackman, u.v.m.

Die Handlung entspricht in ihren Grundzügen tatsächlichen Ereignissen: zur Zeit der großen Wirtschaftskrise treffen sich die erlebnishungrige Bonnie Parker und der vorbestrafte Clyde Barrow in einer Kleinstadt. Gemeinsam stehlen sie Autos, rauben Banken aus und morden. Sie sind stolz auf ihre Taten, schicken Fotos von sich und selbstverfaßte Gedichte an Zeitungen. Und sie sind populär, weil sie die kleinen Leute schonen. Am Ende werden sie von Polizisten in einem wahren Blutrausch erschossen. «Bonnie und Clyde» knüpft an die die Filme der «Schwarzen Serie» der 40er Jahre an. Stil und Dialogführung sind sehr lakonisch und verzichten auf jede moralische Haltung.

USA 1967
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2002
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Domesticas

Regie: Fernando Meirelles, Nando Olival
Buch: Renata Melo
Darsteller/innen: Claudia Missura, Grazielle Moretto, Lena Roque, Olivia Araújo, Renata Melo u.a.

In Brasilien gibt es so etwas wie ein unsichtbares zweites Land, jenes der Domésticas, der Hausangestellten. Sie heissen Cida, Roxanne, Quitéria oder Raimunda und sind tagaus tagein damit beschäftigt, anderen den Haushalt zu besorgen und das Haus sauber zu halten. Alle träumen sie von einer glücklichen Heirat, einem besseren Mann oder einer Karriere als Mannequin. Domésticas ist nun nicht etwa ein dokumentarischer Report über Hausangestellte, es ist vielmehr ein schmissiger Spielfilm voller Witz und Humor, der für einmal ganz einfach Menschen hinter den Kulissen einer lateinamerikanischen Grossstadt zu Hauptfiguren macht.

Es ist eine Komödie mit hervorragenden SchauspielerInnen, die so echt wirken, dass man mitunter das Gefühl bekommt, sie alle seien längst wieder in den Küchen am Putzen. Es ist auch ein Film voll kleiner Hoffnungen aus dem Alltag.

Brasilien 2000


Lola rennt

Regie, Buch & Musik: Tom Tykwer
Darsteller/innen: Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rohde, Joachim Krol, Heino Ferch u.a.

Berlin 1998. Ein Sommertag, an dem eine ganz kurze Zeit über Liebe, Leben und Tod entscheidet. Lola und Manni sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch heute läuft alles schief: Als er Kontrolleuren in der U-Bahn in die Arme läuft, verliert er die Plastiktüte mit 100.000 Mark. In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Verzweifelt ruft Manni Lola an. Was soll er tun? Wenn er das Geld nicht auftreibt, wird er sterben. Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. 20 Minuten, um Mannis Leben zu retten. Da kommt Lola eine Idee. Sie stürzt aus dem Haus und läuft los. Durch die Straßen Berlins. Lola rennt ... um ihr Leben, um Mannis Leben, um ihre Liebe - um irgendwie und irgendwo Geld aufzutreiben.

Deutschland 1998
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2001
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La vida es silbar

Regie: Fernando Pérez
Darsteller/innen: Luis Alberto Garcia, Coralia Veloz, Claude Rojas, Bebé Perez, Isabel Santos u.a.

Der kubanische Spielfilm erzählt von Havanna und von drei Menschen, die hier auf der Suche nach dem persönlichen Glück sind. Der Film begleitet drei Menschen, die das Glück in Greifnähe haben - sie müssen es nur fassen, müssen aufhören, alles als blosses Schicksal zu nehmen, sich freuen, tanzen, näher kommen und eben : Ganz einfach auf einengende Lebenskonventionen pfeifen.

Kuba 1998


La vita è bella

Regie: Roberto Benigni
Darsteller/innen: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giustino Durano, Giuliana Lojodice, Sergio Bini Bustric, Amerigo Fontani u.a.

Die Geschichte einer toskanischen Familie, die im 2. Weltkrieg in ein KZ deportiert wird. Der Vater versteckt seinen kleinen Sohn im Lager und macht ihm weis, dass die grausamen Erfahrungen dort nur ein Spiel sind.Eine Liebesgeschichte und ein tief berührendes filmisches Poem über den Holocaust und die Widerstandskraft der Gefühle. Ein Filmkunstwerk, das Komödie, Märchen und Tragödie virtuos miteinander verknüpft.

Italien 1997
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 2000
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SUR – Süden

Regie und Buch: Fernando E. Solanas
Darsteller/innen: Susu Pecoraro, Miguel Angel Sola, Philippe Léotard u.a.

Spät in der Nacht wird Floreal aus dem Gefängnis entlassen. Seine Frau und er haben fünf Jahre lang aufeinander gewartet. Aber die Nacht ist lang und das Wiedersehen zögert sich hinaus: denn die beiden haben sich - wie das Land - verändert.
Es ist eine Nacht, die alle Nächte oder ein ganzes Leben zusammenfasst. Eine Nacht, in der Erinnerungen und Erscheinungen von Lebenden und Toten verschmelzen. Es ist aber auch eine Nacht voller Lichter: Denn SUR bedeutet, so Solanas, «Liebe, Sehnsucht, Phantasie, Pläne ...». SUR ist ein einziger nostalgischer Tango: er spielt um das gleichnamige Café, in dem sich die alten Freunde immer trafen, und er spricht, am Ende der Militärdiktatur, von Zukunft, Toleranz, menschlichen Beziehungen und vom Wiedersehen, mit alltäglichen Worten, die zur traumhaften Poesie werden.

Argentinien 1988


TGV

Regie: Moussa Touré
Buch: Moussa Touré, Alair Choquart
Darsteller/innen: Makéna Diop, Al Hamdou Traore, Bernard Giraudeau u.a.

Held dieses afrikanischen Road - Movies ist ein klappriger, buntlackierter Reisebus, der zwischen der senegalesischen Hauptstadt Dakar und Conakry in Guinea verkehrt. Sein stolzer Besitzer Rambo hat ihn optimistisch und werbewirksam «TGV Express» getauft - wie den französischen Hochgeschwindigkeitszug. Doch heute ist Rambo in Schwierigkeiten. Seine nächste Fahrt nach Conakry droht zu platzen, weil das Volk der Bassari an der Grenze zu Guinea einen Aufstand plant. Nur eine Handvoll Passagiere wagen dennoch die ungewisse Reise - unter ihnen ein Ex - Minister auf der Flucht, das europäische Ethnologen - Pärchen Roger und Sylvia und ein Zauber - Marabout, der aber auch nicht immer rechtzeitig für genügend Kühlwasser sorgen kann...
Höchst vergnüglich und vital erzählt, wurde Moussa Tourés originelle und vielschichtige Komödie zum Publikumsliebling beim Mannheimer Filmfestival und zum Geheimtip. Ganz nebenbei erhält man Einblick in den afrikanischen Alltag zwischen moderner Technologie und Geisterglauben, zwischen politischer Korruption, traditioneller Stammesstruktur und kolonialem Erbe. Und es wird klar, dass Humor und unverwüstlicher Optimismus auch ein Teil einer Überlebensfrage sind.

Frankreich 1997
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 1999
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Moritz, lieber Moritz

Regie und Buch: Hark Bohm
Darsteller/innen: Michael Kebschull, Kerstin Wehlmann, Kyra Mladek, Walter Klosterfelde, Elvira Thom u.a.

Der 15jährige Moritz wohnt in einem der vornehmen Elbevororte Hamburgs. Bei seinen Eltern findet er wenig Verständnis für seine Probleme.
Denn der Vater hat erst Konkurs gemacht. Seine Zuneigung gilt einer zahmen Ratte und vor allem seiner Großmutter.

Deutschland 1977


Harold and Maude

Regie: Hal Ashby
Buch: Colin Higgins
Darsteller/innen: Ruth Gordon, Bud Cort, Vivian Pickles, Cyril Cusack u.a.

Sanft-anarchische Komödie, die noch einmal die verträumte Lebenslust der amerikanischen Blumenkindergeneration beschwört.

USA 1971
 
Openair Röschibachplatz Plakat vom Jahr 1998
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Nacht der Gaukler


American Graffiti

Francis Ford Coppola

1973
 
FEINHEIT - kreativ studio